Intune bald obsolet für Apple

Apple hat leise das getan, was Microsoft seit Jahren versucht: eine wirklich durchgängige Plattform für Unternehmen gebaut.

Mit Apple Business kommt jetzt genau das zusammen, was bisher fragmentiert war:

  • Gerätemanagement
  • Identitäten
  • Kommunikation
  • Branding
  • und sogar Customer Touchpoints

Alles in einem System!

Und genau hier wird es für Intune spannend.

Der eigentliche Gamechanger: Kontrolle über die gesamte Experience

Apple Business ist nicht einfach ein neues Tool, es ist die konsequente Weiterentwicklung der Apple Strategie. Ein geschlossenes, durchgängiges System aus

  • Geräteverwaltung
  • Business Accounts
  • E Mail und Kalender
  • Unternehmensverzeichnis
  • Markenpräsenz über Maps, Wallet und Mail

Alles integriert, alles aus einer Hand.

Dazu kommt:

  • Managed Apple Accounts zur Trennung von privat und beruflich
  • Vorkonfigurierte Geräte via Blueprint
  • Native Integration in iOS, macOS und iPadOS

Kein Flickwerk mehr, keine Drittanbieter notwendig, keine Brüche im System

Der eigentliche Gamechanger: Kontrolle über die gesamte Experience

Was viele übersehen:

Apple kontrolliert nicht nur die Geräte, sondern die komplette User Journey, vom ersten Einschalten über die tägliche Nutzung und bis hin zur Kundeninteraktion.

Mit Apple Business Connect steuert ein Unternehmen sogar

  • wie es in Apple Maps erscheint
  • wie E Mails aussehen
  • wie Zahlungen wahrgenommen werden
  • wie Anrufe identifiziert werden  

Das ist nicht mehr nur IT, das ist Plattformökonomie.

Und jetzt wird es unangenehm für Intune

Intune war lange die Antwort auf ein Problem:

heterogene Umgebungen

  • Windows
  • Android
  • iOS
  • macOS

Ein Tool, um alles irgendwie zusammenzuhalten.

Aber genau dieses Problem löst Apple gerade auf.

Für Unternehmen, die stark auf Apple setzen, gilt plötzlich:

  • Geräte kommen vorkonfiguriert aus der Box
  • Accounts sind direkt integriert
  • Policies sind systemseitig gedacht
  • Apps und Services sind Teil der Plattform

Das bedeutet:

  • Weniger Bedarf für ein externes MDM
  • Weniger Bedarf für komplexe Policy Konstrukte
  • Weniger Bedarf für Integrationen
  • Homogene Plattform statt Kompromiss Architektur

Hier liegt der eigentliche Paradigmenwechsel:

Microsoft denkt in

  • Kompatibilität
  • Abstraktion
  • Integration

Apple denkt in

  • Kontrolle
  • Integration
  • Experience

Der Unterschied ist massiv

Während Intune versucht alles zu verbinden, eliminiert Apple die Notwendigkeit dafür.

Realitätscheck: Ist Intune wirklich obsolet?

Kurz gesagt:

Nein

Für klassische Enterprise Setups mit gemischten Plattformen bleibt Intune relevant

Aber

Für Apple first Unternehmen sieht das anders aus!

Dort wird Intune zunehmend zu

  • zusätzlicher Komplexität
  • redundantem Layer
  • unnötigem Kostenfaktor

Vor allem bei

  • Startups
  • KMUs
  • modernen Digitalunternehmen

Was das für IT Entscheider bedeutet

Die entscheidende Frage ist nicht mehr:

Welches MDM nutze ich?

Sondern

Brauche ich überhaupt noch eines?

Wenn deine Umgebung hauptsächlich Apple ist, dann liefert Apple dir jetzt die Antwort gleich mit. Und die ist ziemlich unbequem für klassische IT Strukturen…

Fazit: Apple greift nicht Intune an – sondern das Modell dahinter

Apple baut kein besseres MDM.

Apple baut eine Welt, in der du keins mehr brauchst.

Und genau das ist die eigentliche Disruption, nicht ein neues Feature ,sondern das Ende einer ganzen Kategorie.

Am 14. April 2026 soll es los gehen. Wir bleiben dran und planen schon die nächsten Insights!

Jonas Möhrling ist Head of Digital Workplace bei der No23 Digital GmbH und Experte für moderne Arbeitsumgebungen. Mit einem starken Hintergrund in IT-Workplace-Management und langjähriger Erfahrung in der technischen Beratung und Umsetzung gestaltet er digitale Arbeitsplätze, die nicht nur leistungsfähig, sondern auch benutzerfreundlich und sicher sind. Sein Fokus liegt auf der strategischen Entwicklung und Umsetzung innovativer Lösungen, die Unternehmen helfen, den digitalen Wandel aktiv zu gestalten. In diesem Blog teilt er praxisnahe Einblicke, Best Practices und zukunftsweisende Impulse rund um den Digital Workplace – für alle, die Arbeit smarter und nachhaltiger denken wollen.